Sedcard

Die Sedcard: Aushängeschild eines jeden Models

Wem es in der Modelwelt darum geht, Erfolg zu haben, der muss mehr bieten, als sich nur ansprechend präsentieren zu können. Gerade bei den großen Modelagenturen bleibt oft nur wenig Zeit für ein umfangreiches Casting, wenn ein Model im Kundenauftrag gesucht wird. Kunden haben gezielte Ansprüche, die sie an ihr Model stellen. Sie wollen ein Model im bestimmten Alter, mit bestimmter Haar- oder Augenfarbe, Körper- und Konfektionsgröße.

Würde die Agentur jetzt ein groß angelegtes Casting einsetzen, wäre das perfekte Model nicht zwingend unter den Bewerberinnen zu finden. Zeit und Geld würden unnötigerweise eingesetzt. Insofern kommt der bekannten Sedcard eine besondere Bedeutung zu.

Wie sieht die Sedcard aus?

Es gibt keine 100-prozentigen Vorschriften, wie eine Sedcard aussehen muss. Dennoch haben sich ein paar Grundregeln auf dem hart umkämpften Markt mittlerweile durchgesetzt. So sollte die Sedcard ein Format von DIN A4 oder DIN A5 aufweisen. Die Vorderseite bildet das Model in einer möglichst natürlichen Pose ab, am besten eignet sich dafür ein Porträt. Auch der Name des Models sollte auf der Vorderseite der Sedcard angegeben werden.

Auf der Rückseite sollten weitere Fotos platziert werden. Diese zeigen das Model optimalerweise in verschiedenen Outfits und Posen, mit verschiedenen Frisuren und Gesichtsausdrücken. Dadurch soll gewährleistet sein, dass die ganze Bandbreite des Models auf kleinem Raum dargestellt werden kann.

Ebenfalls dürfen auf der Rückseite weitere Angaben zum Model nicht fehlen, wie die Größe, die Konfektionsgröße, die Haar- und Augenfarbe, das Gewicht, das Alter und vieles mehr. So können sich Agenturen anhand der Sedcard ein erstes Bild von den Models machen und prüfen, ob diese für den zur Zeit bearbeiteten Kundenauftrag passen würden.

Ohne Casting geht es nicht

Auch wenn ein groß angelegtes Casting aufgrund der oben angegebenen Bedingungen wenig Sinn macht, wird bei der Modelsuche dennoch nicht gänzlich auf dieses verzichtet. Die Sedcards der Models hat die Agentur herangezogen, um eine Vorauswahl der in Frage kommenden Models zu treffen. Diese werden anschließend zum Casting eingeladen, bei dem meist auch der betreffende Kunde mit von der Partie ist.

Er kann nun die Models in natura betrachten und das Model auswählen, welches für sein Vorhaben am besten geeignet scheint.

Die Kosten einer Sedcard

Um also als Model überhaupt eine Chance zu haben, ein Engagement zu bekommen, ist es unverzichtbar, dass eine Sedcard vorhanden ist, die bei verschiedenen Agenturen eingereicht wird. So können diese bei Bedarf auf das Model zukommen. Die Kosten für die Sedcard sollten dabei jedoch nicht unterschätzt werden.

Damit mit der Sedcard die gewünschten Erfolge verbucht werden können, ist es nötig, diese professionell zu gestalten. Die abgebildeten Fotos sollten von einem erfahrenen Fotografen geschossen werden, dessen Leistungen natürlich nicht umsonst erhältlich sind. Weiterhin ist es von Bedeutung, dass verschiedene Outfits gewählt werden, die nochmals ein gewisses Budget verlangen. Hinzu kommen eventuell noch Kosten für einen Visagisten, einen Friseur und vieles mehr.

Alles in allem belaufen sich die durchschnittlichen Kosten für eine professionelle Sedcard auf etwa 400 bis 2.500 Euro. Diese sind also nicht zu unterschätzen. Dennoch sollte gerade bei der Sedcard nicht gespart werden, da diese als wichtigste Bewerbungsgrundlage für jedes Model dient.

Was die gut gemachte Sedcard kann

Wird die Sedcard, deren Vervielfältigung nur geringe Kosten verursacht, bei verschiedenen Agenturen eingereicht, können diese bei Bedarf auf das Model zurückgreifen. Allerdings setzen die Agenturen hohe Maßstäbe und sie werden nur gut gemachte Sedcards überhaupt in die engere Auswahl ziehen.

Mit einer solchen Sedcard können Models dann aber auch davon ausgehen, dass sie für verschiedene Aufträge gebucht werden und entsprechend können sie natürlich genauso Geld verdienen. Die anfänglich sehr hoch erscheinende Investition in die Sedcard wird sich also langfristig bezahlt machen. Idealerweise wendet man sich für die Fotos selbst an einen Fotografen, der bereits Erfahrungen beim Erstellen von Sedcards vorweisen kann. Dann ist das bestmögliche Ergebnis sicher. Zudem kann er das angehende Model dahingehend beraten, wie die Sedcard richtig gestaltet wird und kann ihr sogar einige Hilfestellung bei der Auswahl der richtigen Outfits geben.

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