Modeln

Modeln: Die richtige Vorbereitung ist entscheidend

Welches junge Mädchen, welche Frau träumt nicht davon, einmal zu modeln. Doch das Modeln als solches ist gar nicht so einfach, denn zunächst einmal muss man in die entsprechenden Kreise hinein kommen. Das gelingt meist nur über gute Beziehungen zu entsprechenden Agenturen und natürlich einige persönliche Voraussetzungen.

Die wichtigsten persönlichen Voraussetzungen

Zunächst einmal müssen angehende Models natürlich einige persönliche Voraussetzungen mit bringen. Laufsteg-Models müssen eine bestimmte Körpergröße mit bringen. Auch muss die Figur passen, je nach Kunde kann die Figur jedoch sehr unterschiedlich gefragt sein.

Ein strahlendes Gesicht mit porentiefer reiner Haut ist ein absolutes Muss für das Modeln. Ausnahmen gelten lediglich, wenn man als Fußmodel agieren will. Auch die Frisur sollte modern und frech, aber keinesfalls langweilig sein. Gepflegtes Haar, das strahlend leuchtet und glänzt, ist ebenfalls ein wichtiger Erfolgsfaktor für angehende Models.

Vorstellung mittels Sedcards

Wer modeln will, braucht natürlich nicht nur die persönlichen Voraussetzungen, die stimmen müssen, sondern auch Kontakte in der Branche. Diese erschließt man sich in der Regel über die Bewerbungen bei den Agenturen. Hierbei wird eine Sedcard nötig, die der Hauptbestandteil jeder Bewerbung ist. Die Sedcard enthält Fotos des Models in verschiedenen Outfits und Posen, so dass die Agentur direkt beurteilen kann, wie groß die Ausdrucksvielfalt des jeweiligen Models ist.

Auch Angaben zum Alter, der Körper- und Konfektionsgröße sind in der Sedcard zu finden. Diese Angaben sind für Agenturen besonders wichtig, da die Kunden ihre Anforderungen an ein Model oft sehr genau darstellen und die Agentur somit anhand der Daten auf den Sedcards bereits eine Vorauswahl treffen können.

Das Casting

Doch alleine anhand der eingereichten Sedcards wird sich kaum eine Agentur oder ein Kunde für ein Model entscheiden. Vielmehr wird oftmals noch ein Casting anberaumt. In diesem geht es darum, dass die Models zeigen, wie gut sie sich auf dem Laufsteg bewegen können oder wie gut sie im Fotoshooting rüber kommen. Anhand der so entstandenen Bilder, sowie der Art und Weise, wie etwa der Fotograf mit dem Model arbeiten konnte, werden dann erste Entscheidungen getroffen.

Gerade für das Modeln auf dem Laufsteg ist es zudem von größter Bedeutung, dass sich die Models richtig bewegen. Dies ist gar nicht so einfach, erfordert häufig viel Disziplin und ein jahrelanges Training. Wer sich für das professionelle Modeln interessiert, sollte deshalb schon vor dem ersten Auftritt ein Lauftraining absolviert haben. Gerade das schnelle, elegante und stilvolle Laufen in den oft mit sehr hohen Absätzen versehenen Schuhen, ist ohne Übung nicht zu bewerkstelligen.

Die richtigen Drehungen, die auf diesen oft auch sehr spitz zulaufenden Absätzen erfolgen müssen, sind ebenfalls ein Knackpunkt dafür, ob man einmal modeln kann oder nicht. Die Ansprüche der Agenturen, sowie der Kunden sind dabei in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen, so dass der einfache Einstieg ins Model-Geschäft heute nicht mehr gegeben ist. Wer sich allerdings entsprechend hinter die Sache stellt, der darf davon ausgehen, dass er durch Übung und Selbstdisziplin viel erreichen kann.

Modeln in jeder Lebenslage

Obwohl nach wie vor die Meinung weit verbreitet ist, dass Models sehr jung und superschlank sein müssen, zeigt die Praxis etwas anderes. Immer häufiger suchen gerade Versandhäuser und andere Modemacher auch Models mit etwas weiblicheren Rundungen. Die Zielgruppe, die sie ansprechen wollen, ist dann molliger und dementsprechend werden genauso die Models gewählt. So sollen sich potenzielle Kunden und Kundinnen in den Models wieder erkennen. Gerade bei der Mode für Mollige müssen die Models etwas runder sein, damit sich Kunden ein Bild davon machen können, wie die Kleidung fällt.

Aber auch ältere Models erhalten zunehmend mehr Chancen auf dem modernen Markt. Die Hersteller von Mode und Co. haben längst erkannt, dass eine zielgruppengerechte Ansprache nur mit den richtigen Models erfolgen kann. Dementsprechend wird es kaum möglich sein, die Klientel der Frauen ab 40 mit einem Model anzusprechen, welches kaum die Volljährigkeit erreicht hat. Vielmehr werden diese Frauen sich nur von Models in ihrer eigenen Altersklasse angesprochen fühlen und so eröffnet sich ein Markt für Models aus jeder Altersklasse und in zahllosen Bereichen.

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