Fotoshooting

Wissenswertes zum Thema Fotoshooting

Ist von einem Fotoshooting die Rede, kommen vielen Menschen gleich folgende Bilder in den Sinn: Aufgekratzte Models und Fotografen, tolle Kleider oder sexy Outfits, Hairstylisten und Visagisten, die das Höchstmaß an Können in dieses Shooting mit einbringen und natürlich eine Menge Technik. Irgendein Auftraggeber, zum Beispiel ein Unternehmen, das neues Werbematerial benötigt, hat genaue Vorstellungen, wie die Fotos später aussehen sollen; der Fotograf als Künstler wird bei seiner Arbeit unterstützt von einem Team aus Beleuchtern, Kulissenbauern und vielen anderen – je nach Objekt, das fotografiert werden soll. Ein Fotoshooting kann nämlich nicht nur mit Menschen, sondern auch mit Tieren oder Lebensmitteln und jeglichem anderen Produkt anberaumt werden. Selbst Naturschauspiele, wie ein aufziehendes Gewitter mit Blitz und Donner, sind manchmal Anlass für das Zücken der Kamera, das Suchen der besten Einstellung und das Knipsen vieler Fotos. Ein Fotoshooting kann Kunst oder einfach Kommerz bedeuten, kann von Laien und Profis veranstaltet und an beinahe jedem Ort der Welt durchgeführt werden.

Für jedes Fotoshooting wird ein Set benötigt

Wichtig für ein Fotoshooting ist neben der technischen Ausrüstung zunächst die Kulisse. Selbst, wenn ein Fotomodel schon bereit steht: Solange die „Bühne“ nicht vorbereitet ist, kann mit der Arbeit nicht begonnen werden. Manche Sets bietet die Natur: Strände, Wiesen, Blumenbeete und vieles mehr lässt sich als Foto-Set nutzen. Weiterhin gibt es Studioaufnahmen, bei denen nicht selten nur ein einfacher Hintergrund, etwa eine weiße oder silberfarbene Wand, verwendet wird. Schon einen Schritt weiter in Richtung modernster Technik geht die Arbeit mit der Bluescreen beziehungsweise Greenscreen Technologie. Hier werden die Models einfach vor einem blauen oder grünen Hintergrund fotografiert; auf die jeweilige Fläche können dann beliebige Computergrafiken oder Hintergrundbilder gesetzt werden. Mit dieser Technik arbeiten übrigens nicht nur Studiofotografen beim Fotoshooting, sondern auch Regisseure beim Film. Bei professionellen Sets arbeiten Kulissenbauer am optimalen Bühnenbild, vor dem dann die jeweiligen Szenen von der Kamera festgehalten werden.

Models für ein Fotoshooting

Auf höchster Ebene sind wohl die Models die teuerste „Zutat“ für ein gelungenes Fotoshooting. Je bekannter ein Gesicht ist, umso höher lässt sich das Model seine Arbeit auch dotieren. Der Werbefaktor ist natürlich ebenfalls umso höher, je weiter oben der Bekanntheitsgrad einer Person schon ist. Die No-Name Models auf Werbeplakaten werden nach bestimmten Kriterien ausgesucht; hat der Auftraggeber kein Model namentlich gebucht, wird ein Casting vorgenommen, bei dem die Auswahlkriterien der Bewerber auf ihre Stimmigkeit mit dem beworbenen Produkt unter die Lupe genommen werden. Wiederum bei einem Fotoshooting haben die semiprofessionellen und professionellen Models ihre Sedcards anfertigen lassen; oft reichen diese für eine Entscheidung über die Buchung aus. Besteht ein Vertrag, kann das Model nur sehr beschränkt mitreden, wenn es um Make-up, Frisur oder Kleidung, die Kulisse oder die Posen geht. Klare Vereinbarungen sind hier einzuhalten – seitens des Auftraggebers, aber auch durch das Model. Sehr wichtig ist, dass weder privater Stress noch andere negative Faktoren auf dem Foto zu sehen sind. Narben, Hautunreinheiten und kleine Schönheitsmakel können dank moderner Bildbearbeitungssoftware korrigiert werden.

Privates oder kommerzielles Fotoshooting

Ein großer Unterschied liegt natürlich darin, ob ein Fotoshooting eher einen privaten Hintergrund hat, oder ob mit den dabei entstehenden Fotos Geld verdient beziehungsweise ein werbender Zweck erfüllt werden soll. Schon in der Professionalität der Ausrüstung ist hier sehr viel Unterschied zu bemerken. Während die privaten Models im Tageslicht, mithilfe von indirekter und direkter, aber in der Wohnung vorhandener Beleuchtung und mit eher günstigen Kameras abgelichtet werden, kostet schon alleine die Ausrüstung ausgebildeter Fotografen samt Team eine Menge Geld. Für die professionelle Kulisse werden weder Kosten noch Mühen gescheut – zu Hause muss der Fotograf damit auskommen, was er hat beziehungsweise günstig besorgen kann. Ein privates Fotoshooting erfüllt Wünsche zu Weihnachten, kann tolle Bilder für Online Communities liefern oder – mit Mensch oder Tier als Motiv – einen Rahmen füllen. Die kommerziellen Fotoshootings zieren Zeitungscover, machen Mode zu dem, was sie ist und geben Zündstoff in den Medien, in der Werbung und so weiter. Die finanziellen Dimensionen sind hier vollkommen unterschiedlich, da das wohl teuerste private Fotoshooting nicht einmal die Gage eines Models aufwiegen würde.

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