Fashion Model

Das Fashion Model: Mode gezielt in Szene setzen

Viele junge Frauen und Mädchen träumen schon von Kinderbeinen an davon, einmal die Laufstege dieser Welt zu erobern. Sie wollen Mode präsentieren und stets mit den schönsten Haute Couture Labeln über die Laufstege laufen oder sich fotografieren lassen. Dann ist die Rede vom klassischen Fashion Model, das sich auf die Präsentation von Mode spezialisiert hat. Daneben gibt es noch zahlreiche andere Models, wie das Haarmodel oder das reine Fotomodel.

Die Besonderheit beim Fashion Model liegt darin, dass es extrem wandlungsfähig sein muss. Es muss in knalligen Farben und durchgeknallten Schnitten der modernen Designer ebenso eine gute Figur machen, wie im klassischen Hosenanzug oder dem Kleinen Schwarzen. Diese Wandlungsfähigkeit ist nur den wenigsten Mädchen und jungen Frauen mit in die Wiege gelegt worden, so dass es wichtig ist, dass die großen Modelagenturen aus ihren Modelkarteien diejenigen Models herausfischen, die genau diese Voraussetzungen mit bringen.

Die richtigen Maße sind entscheidend

Wer für sich entschieden hat, dass er sein Glück als Fashion Model versuchen will, der muss einige Voraussetzungen mitbringen. Für den Laufsteg muss eine gewisse Körpergröße vorhanden sein, die sich in aller Regel nicht beeinflussen lässt. Hinzu kommt, dass Fashion Models auch eine gängige Konfektionsgröße aufweisen müssen. Diese kann man durchaus beeinflussen.

Wenngleich die Meinung, dass Fashion Models die Maße 90 – 60 – 90 aufweisen müssen, weit verbreitet ist, stimmt diese so nicht immer. Es gibt durchaus Designer, die sich speziell auf große Größen besonnen haben und sie würden ihre Mode nicht von einem super schlanken Fashion Model präsentieren lassen. Denn damit ließe sich die anvisierte Zielgruppe sicherlich nicht ansprechen. Es kommt hierbei also immer auf den Kunden an, für den die Mode präsentiert werden soll, wenn es darum geht, die richtigen Maße für ein Fashion Model zu bestimmen.

Laufsteg ist nicht alles

Ebenfalls herrscht die Meinung, dass das Fashion Model ausschließlich über die Laufstege dieser Welt schreitet, noch immer vor. Doch auch dies ist so natürlich nicht richtig. Viele Models treten natürlich bei den klassischen Modenschauen, bei den Pret-a-Porter Schauen und den Fashion Weeks auf dem Laufsteg auf. Diese müssen dann besonders in der Bewegung eine sehr gute Figur machen, müssen zudem auf hochhackigen Schuhen laufen, deren Absätze besonders spitz zulaufen und auf denen es schon eine echte Kunst ist, sich zu bewegen.

Dennoch sind die Fashion Models nicht nur auf den Laufstegen unterwegs, sondern sie agieren genauso als Fotomodels. Man denke nur einmal an die vielen Versandhäuser, die ihre Ware über Kataloge anbieten. Sie präsentieren die Mode auch stets mit Fashion Models, die allerdings fotografiert werden. Hierbei setzt man vor allen Dingen auf unverbrauchte Gesichter und die Maße der Models müssen auch nicht zwingend den strengen Vorgaben eines Topmodels entsprechen. Schließlich sollen diese Fashion Models vor allem den normalen Menschen von nebenan ansprechen und das gelingt nur mit realistischen Maßen und keinem gekünstelt wirkenden Gesichtsausdruck.

Gerade in diesem Bereich der Foto Fashion Models gibt es ein schier unendlich großes Potenzial, das noch lange nicht ausgeschöpft ist. Die Jobs für Laufsteg Fashion Models sind sehr begrenzt, so dass hier wirklich nur die allerbesten Models eine Chance haben. Die Fotomodels werden dagegen von sehr vielen Unternehmen immer und immer wieder gesucht. Deshalb bieten sich hier, insbesondere für Einsteigerinnen, oftmals deutlich bessere Chancen, als auf den klassischen Laufstegen.

Veränderungen sind immer wieder nötig

Egal, in welche Richtung des Fashion Models man eher tendiert, eines bleibt allen Models dieses Bereichs nicht erspart: Sie müssen bereit sein für Veränderungen. So werden neue Frisuren und Stylings, teils auch nur leicht bekleidete Auftritte oder Shootings von den Fashion Models erwartet. Wenn sie dazu nicht bereit sind, sollten sie sich lieber nach einem anderen Job umsehen. Denn ein Fashion Model, das sich nicht an die Kundenwünsche anzupassen vermag, wird es in diesem Job nicht weit bringen.

Auch dürfen Fashion Models nicht sonderlich sensibel sein, denn am Set des Shootings, sowie auf den Laufstegen herrscht ein mitunter sehr raues Klima. Hier muss man sich eine dicke Haut zulegen, um dieses unbeschadet zu überstehen.

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